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17. Feb 2016 20

Amerikanischer Dampf, italienische Ästhetik

Europäischer Stil mit amerikanischem Bums: eine himmlische Mischung! Doch ein Super-Car für Anfänger ist der Pantera nicht.

Klassiker

Amerikanischer Dampf trifft auf italienische Ästhetik – was für eine Kombination! Ford wollte einen Mittelmotor-Sportwagen, der über das Mercury-Händlernetz verkauft werden sollte, und deshalb kam es zu einer Partnerschaft zwischen Henry Ford II und Alejandro de Tomaso, einem argentinischen Kleinserien-Hersteller, der exotische Sport-wagen und Rennwagen baute. Die Ford-Ingenieure sahen sich De Tomasos vorheriges Modell näher an, den Mangusta, und kamen zu dem Schluss, dass das Rückgrat seines Chassis’ zu schwach war. Also bat man den Detroiter Tom Tjaarda, der gerade bei Ghia als Designer angefangen hatte, ein Auto für den US-Markt zu entwickeln. Den De Tomaso Pantera Es sollte für die Massenproduktion mit moderner Konstruktionstechnik geeignet sein.
Ford lieferte das Herz, seinen 5,7-Liter Cleveland V8. Die ersten Panteras rollten 1971 auf die Straßen, und Ford fungierte als offizieller US-Importeur. Von 1972 bis 1975. Dann wurde dem Projekt die Unterstützung entzogen. Der kleine italienische Betrieb baute den De Tomaso Pantera weiter – mit fortwährenden Design-Verbesserungen und Leistungssteigerungen. 1985 wurde der GT 5 vorgestellt, mit mächtigen Kotflügelverbreiterungen für dicke Pirelli P7 – und satten 350 PS. Das war mehr als Kosmetik, es war wie eine Operation, und sie verlieh dem GT 5 einen ähnlich dramatischen Auftritt wie Lamborghinis Countach. Auch leistungsmäßig war er damit fast auf Augenhöhe. Der Pantera wurde noch bis 1993 weitergebaut. Letztlich kam er auf eine Gesamtstückzahl von 7.260.Obwohl die ersten Autos die amerika-nischen Käufer mit Elektrik- und Kühlungsproblemen nervten, hat der De Tomaso Pantera bis heute weltweit eine große Fan-Gemeinde. Dank seiner Mischung aus aufregendem Styling und entspannter V8-Power Andy Heywood, Liebhaber italienischer Autos und Eigentümer von Bill McGrath Maserati, nördlich von London, arbeitet seit Jahren an den unterschiedlichsten Exoten aus Italien. »Der Geschmack hat sich in letzter Zeit deutlich geändert«, sagt er. »Das war ein schleichender Prozess, doch inzwischen stehen immer mehr Leute auf das klare, aufgeräumte Design der frühen Panteras. Die dicken Kotflügelverbreiterungen und Flügel der späteren Modelle sind heute nicht mehr so gefragt...
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